Текст песни
Weißwar einmal nur die Farbe meiner Flügel
Jetzt ist sie das Zeichenunseres stillen Krieges
Du ziehst den Mantel an,die Kälte in deinem Blick
Ein Ziel,ein Name, und das alles geht so schnell
Ich folge dir im Schatten,unsichtbar und dicht,
Ein Geflüster nur,ein Hauch Vergiss nicht, wer du bist
Doch du vergisst,und eine Feder fällt zu Boden schwer,
Sie dreht sich,wird zu Anthrazit in diesem lichtleeren Meer
Die Nacht ruft deinen Code,du antwortest stumm
Ich spüre,wie das Schwarz sich an mir hochfrißt, stumpf und krass
Doch wenn dein Finger zuckt am Abzug,komm ich um,
Weil ich nicht deine Seele,nur den Schuss von dir ablenken muss
Denn ich fange alle Kugeln auf,die dir gelten sollen
Meine Flügel,sie sind nur noch Ruß, ein schwarzer Schirm
Ich stehe zwischen dir und allem,was dich holen will
Du siehst mich nicht,du hörst mich nicht, doch ich halt diesen Posten
Für dich brech ich jedes himmlische Gesetz,mein einzig wahrer Firmament
Auch ein Engel ohne Licht ist noch ein Schild,mein Mädchen, mein Element
Die Waffe in deiner Hand,ein Stück Metall, so kalt
In deinen Augen,ein Funke, den nur ich noch kenn' – aus alter Zeit
Du triffst,und ich spüre, wie mein Rücken brennt und hallt,
Ein weiterer Schlag,der mir die Farbe raubt, die Unschuld, die ward dein Geleit
Ich sammle jede Kugel,die für dein Herz bestimmt,
In meinem tauben Fleisch,wo längst kein Wunder mehr glimmt
Sie sagen,ich bin blind, weil ich zu einer Mörderin halt
Doch ich sehe dich,wie keiner dich je sah, vor all den Narben und dem Schmerz
Ein Mädchen,das verloren ging in einer kalten Welt,
Und ich war nicht stark genug,zu führen dich ans Licht, mein Herz
Denn ich fange alle Kugeln auf,die dir gelten sollen
Meine Flügel,sie sind nur noch Ruß, ein schwarzer Schirm
Ich stehe zwischen dir und allem,was dich holen will
Du siehst mich nicht,du hörst mich nicht, doch ich halt diesen Posten
Für dich brech ich jedes himmlische Gesetz,mein einzig wahrer Firmament
Auch ein Engel ohne Licht ist noch ein Schild,mein Mädchen, mein Element
Ein letzter AuftragEin Hochhaus Der Wind pfeift scharf
Du zielstIch seh den kleinen Spiegel Er zielt auf dich
Die Wahl ist einfachKeine Moral, kein Ruf, kein harf-
Fenengleicher Ton mehr zähltNur du Dein Atem Ich
Ich werfe mich vor dich,ganz offen, endlich sichtbar, schwer wie Blei
Das Schwarz meiner Flügel schluckt das Neonlicht der Stadt– und ihn
Ja,ich fing diese Kugel auf, die dir galt, nur dir
Meine Flügel,Asche jetzt, zerfallen in der Luft
Ich stand zwischen dir und allemEs ist vorbei Mit mir
Du siehst mich JETZT,du fühlst mich, wie ich sinke, ohne Gruß
Ich brach jedes himmlische GesetzEs war mir wert
Ein Engel ohne Licht,dein Schild bis in den Tod, mein Liebling, mein Herz
Weißwar einmal
Schwarzist nun der Himmel in dem du weiterziehst
Und in jeder dunklen Nachtbin ich der Schatten der dich niemals mehr verlässt